Oft sitze ich hier auf meinem Balkon auf Kreta, schaue aufs Meer und denke mir:
„Wow. Das ist noch besser, als ich es mir erträumt habe.“
Und dann gibt’s die anderen Momente. Zwischen tonnenweise Katzenfutter-Bestellungen, griechischer Bürokratie und innerem Chaos.
Dreamlife vs. Reality halt. 😄
Nach mittlerweile rund 4 Jahren Leben in Griechenland hab ich mir das Ganze mal ein bisschen genauer angeschaut:
Was sich wirklich so entwickelt hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Und was eben nicht.
Spoiler:
So einiges ist anders gekommen.
🌊 Dreamlife vs. Reality – 4 Jahre später
Wenn wir von einem anderen Leben träumen, dann haben wir oft sehr klare Bilder im Kopf.
Wie unser Alltag aussieht.
Wie wir arbeiten.
Wie wir uns fühlen wollen.
Und dann kommt die Realität.
Ich habe für mich fünf Bereiche reflektiert, in denen sich mein „Dreamlife“ und meine tatsächliche Realität auf Kreta doch ziemlich unterschiedlich entwickelt haben.
✨ 1. Die Sache mit den zwei Leben
Die Idee, sich mehrere Optionen offen zu halten,
fühlt sich am Anfang oft sicherer an, als alle Karten auf 1 Pferd zu setzen.
Und manchmal merkt man dann doch:
Man möchte sich gar nicht mehr aufteilen.
🐾 2. „Ein bisschen mithelfen“ …
Ich habe mir gedacht, ich wirke im Straßentierschutz ein bisschen mit. In meiner Freizeit, so wie es sich halt leicht ausgeht… Ohne alleine die volle Verantwortung für Straßenkatzen zu übernehmen.
Tja. Es kommt dann aber oft doch anders, als man es sich ausgemalt hat.
🌿 3. Siga siga… oder doch nicht?
Das Bild vom entspannten Leben am Meer ist einfach herrlich.
Und ja – es gibt sie tatsächlich diese Momente.
Aber es gibt eben auch den „ganz normalen“ Alltag.
🌊 4. Jeden Tag ins Meer?
Die Vorstellung, jeden Tag ins Meer zu hüpfen, ist einfach DER Traum schlechthin. Am besten gleich 3x am Tag. Und wurst, bei was für einem Wetter – Hauptsache ganz viel Meer.
Aber in Realität ist dann doch manchmal 1 kleiner Hügel zu viel Distanz und das Wasser dann doch zu kalt. 😄
🚗 5. Freiheit
Mit dem Auto über die Insel zu cruisen, vermittelt Freiheitsfeeling pur!
Doch was ist, wenn man schlussendlich einfach gar kein Auto hat?
Und die Arbeit und die Straßenkatzen sich doch nicht ganz so easy peasy mit ständigem Herumcruisen vereinbaren lassen?
💭 Was ich daraus gelernt habe
Ich glaube, wir stellen uns oft ein sehr konkretes Bild davon vor, wie sich unser „Traumleben“ anfühlen soll.
Und wenn es dann anders kommt, denken wir schnell, wir hätten etwas falsch gemacht.
Aber vielleicht ist genau das der Punkt.
Dass es nicht darum geht, ob sich ein Traum exakt so erfüllt, wie wir ihn uns vorgestellt haben.
Sondern darum, dass wir überhaupt losgehen, um unseren Traum zu leben.
Und unterwegs dann aber erst herausfinden, wie unsere ganz eigene Version davon wirklich aussieht.
🎧 Hör dir die ganze Folge an
In meiner aktuellen Podcastfolge nehme ich dich genau in diese Gedanken mit.
Ich teile 5 Dinge, die sich doch etwas anders entwickelt haben, als ich es mir damals vorgestellt habe, als ich nach Kreta gegangen bin.
Vielleicht ist diese Folge auch ein kleiner Anstoß für einen Reality-Check, was dein Traumleben vs. Reality betrifft?
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