Wie fühlt sich Leben und Arbeiten auf Kreta tatsächlich an?

Und was bedeutet Freiheit wirklich?

In diesem Blog-Artikel geht es um ein Recap zu meinem ersten Podcast-Interview mit Paul!

Ich teile meine Gedanken unter anderem zu den Themen Freiheit, Griechischer Sprache, Mindset und Brainfuck.

 

Was bedeutet Freiheit wirklich?

Eine Sache, die mir besonders hängen geblieben ist, war Pauls Definition von Freiheit.

Oder besser gesagt:
seine Nicht-Definition.

“It’s a feeling… like love. You can’t really explain it.”

Und je länger ich nach dem Interview darüber nachgedacht habe, desto mehr Sinn hat es gemacht.

Wir versuchen so oft, Freiheit greifbar zu machen… zu erklären.

Aber vielleicht ist Freiheit tatsächlich etwas, das man einfach am besten spürt.

Wenn ich Freiheit mit Worten zu erklären versuche, würde ich es als einen Mix aus innerer und äußerer Freiheit definieren. Also nicht nur, wie ich lebe, sondern auch, wie ich denke.

Denn honestly: Wenn du dich ständig vergleichst, zweifelst, Angst hast oder dir Dinge ausredest, die du dir eigentlich erfüllen möchtest, fühlst du dich auch am schönsten Ort der Welt nicht wirklich frei.

 

Allein sein vs. Einsamkeit

Ein weiterer Punkt, der mir hängen geblieben ist:

Paul lebt hier auf Kreta ziemlich für sich. Er ist sehr naturverbunden und braucht dieses ständige unter Menschen sein nicht.

Er empfindet alleine sein nicht als Einsamkeit, sondern er ist gern allein.

Sogar die Tatsache, dass er kein Griechisch spricht, sieht er teilweise als Vorteil.
Weil er viele negative Gespräche einfach gar nicht mitbekommt.

Dieses Aussage hat mich zuerst überrascht, doch ich verstehe auch, was er damit meint.

Dennoch sehe ich zumindest die Basics der griechischen Sprache zu können, definitiv als Vorteil. 

Ich selbst habe Griechisch beruflich bisher zwar nicht gebraucht, weil ich remote mit Kundinnen aus dem deutschsprachigen Raum arbeite. Aber wenn du hier vor Ort arbeiten willst, hast du mit Griechisch definitiv mehr Optionen, auch wenn man in einigen Sommerjobs auch ohne Griechisch auskommt.

Und unabhängig davon: Wenn man hier lebt, finde ich es einfach schön – und auch respektvoll – zumindest die Basics zu lernen.

 

Arbeiten auf Kreta: Dreamlife vs. Reality

Paul hat hier auf Kreta bereits verschiedenste Jobs gemacht, wie zB Kellner, Gärtner und Poolcleaner. Und diese Saison wird er als Tourguide arbeiten.

Pauls Berufsleben hier ist also nicht perfekt durchgeplant.
Sondern er probiert sich sozusagen Saison für Saison in einem anderen Job aus.

Er hat allerdings schon seit geraumer Zeit eine Idee für ein Online-Business im Kopf.
Dafür ist aber die Zeit noch nicht gekommen.
Und bis es so weit ist, wird er weiterhin saisonal arbeiten.

Wenn man hier in Griechenland angestellt arbeitet, verdient man in den meisten Fällen nicht besonders viel. Richtwerte sind 5 bis 6 Euro pro Stunde, bzw. Tagespauschalen von rund 60 bis 80 Euro.

Das heißt: Man darf sich ehrlich fragen, wie man leben möchte.

Wenn man minimalistisch lebt, reicht solch ein Verdienst.
Wenn man aber doch einiges an Komfort gewohnt ist, wird das Einkommen hier eine große Umstellung bedeuten. 

Jede(r) muss für sich selbst ausrechnen, ob das für die eigene Vorstellung vom Leben genug ist. Bzw. ob solch eine Fixanstellung zumindest mal als Sprungbrett dazu dienen kann, den Traum vom Leben am Meer zu verwirklichen. Auch, wenn minimalistisch.

 

Mindset – der eigentliche Knackpunkt

Was sich durch das ganze Gespräch gezogen hat, war Pauls Mindset.

👉 Lower your ego.
👉 Follow your dreams.
👉 Life is beautiful.

 

„Lower your ego“ bedeutet in seinem Fall: sich nicht zu schade zu sein für jegliche Art von Arbeit. Sondern Dinge zu tun, die vielleicht nicht dem entsprechen, was man sich ursprünglich vorgestellt hat, oder die vielleicht nichts mit der eigenen Ausbildung zu tun haben.

Denn in erster Linie geht es für Paul darum, sich sein Leben hier auf Kreta zu ermöglichen. Und dafür lebt er gerne minimalistisch und macht Jobs, an die er, bevor er hierher gekommen ist, vielleicht noch nicht mal gedacht hat.

Pauls Einstellung zeigt auch:

Dass es oft nicht die äußeren Umstände sind, die uns aufhalten.
Sondern unsere eigenen Gedanken.

Wie oft denken wir uns:
„Das geht nicht.“
„Das kann ich nicht.“
„Das ist bestimmt nichts für mich“, obwohl man es noch nicht mal versucht hat.

Vielleicht kommt dir das ja bekannt vor. 😄

 

“Das einzige Limit ist in deinem Kopf”

Ein weiterer Satz vom Interview mit Paul ist mir besonders hängen geblieben:

„Das einzige Limit in deinem Leben ist in deinem Kopf.“

Und ich glaube, das trifft es ziemlich gut.

Nicht, dass alles immer leicht ist.
Oder dass einfach alles funktioniert.

Aber wie oft wir uns selbst schon vorher stoppen,
bevor wir überhaupt losgehen… weil…

 

Fazit: Nicht zerdenken. Losgehen.

Vielleicht geht es gar nicht darum, alles perfekt zu planen.

Oder darauf zu warten, bis man sich „bereit“ fühlt.

Sondern einfach mal loszugehen. Mit dem, was man gerade zur Verfügung hat. Mit den Möglichkeiten, die einem jetzt gerade offenstehen.

Und unterwegs dann erst so richtig herauszufinden, wie die eigene Version vom „Traumleben“ wirklich aussieht oder aussehen kann.

✨ Vielleicht ist dein Traum gar nicht zu groß.

Vielleicht denkst du nur zu klein. ✨

 

🎧 Höre dir jetzt die Recap- Podcastfolge zum Interview mit Paul an

In der Recap-Folge nehme ich dich genau in diese Gedanken mit
und gehe nochmal tiefer auf die wichtigsten Punkte aus dem Interview ein.

 

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